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Pflege / Personalstruktur
 
Personalstruktur

P e r s o n a l k e n n z i f f e r n PFLEGE 2010


Der Pflegedienst der St. Marien-Hospital Borken GmbH umfasst im Krankenhausbereich etwa 352 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die pflegerische Arbeit am Patienten wird ausschließlich durch examiniertes Pflegepersonal ausgeführt bzw. in Anleitungssituationen durch examiniertes Pflegepersonal fachlich begleitet.

Unterstützt wird die Arbeit der Pflegefachkräfte durch sog. Stationshilfen, sowie stationsübergreifenden Diensten, die die Pflegekräfte in patientenfernen Arbeitsbereichen entlasten sollen. Dazu gehört beispielhaft ein Versorgungsassistent, der die Stationen mit dem notwendigen Pflegebedarf kontinuierlich ausstattet sowie ein zentraler Krankentransportdienst.



Wesentliche Merkmalsausprägungen unseres Pflegedienstes lassen sich in den folgenden statistischen Zahlen explizit darstellen:

  • Die 352 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes verteilen sich auf etwa 126 Vollzeitbeschäftigte und 226 Teilzeitbeschäftigte (Teilzeitmodelle siehe Rubrik „Arbeitszeiten“).
  • Die Verweildauer der Pflegenden in unserer Klinik erstreckt sich bis zum heutigen Tage auf 14,1 Berufsjahre im Mittel.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Entwicklung, Förderung und Stärkung der sozialen Kompetenz unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (siehe Rubrik "Pflegerische Leitgedanken")

Zur Zielerreichung bedienen wir uns des Konzeptes der Basalen Stimulation® sowie der Implementierung und Etablierung prozesshaften Denkens und Handelns in der Pflege. Damit diese Konzepte praxisnah umgesetzt werden können, haben wir Fachkräfte ausgebildet, die zur Praxisbegleitung und –reflektion den Pflegepersonen täglich zur Verfügung stehen.

Neben dem Lernen vor Ort halten wir ein bedarfsgerechtes Fortbildungsprogramm vor, welches ermöglicht, pflegerisches Handeln am aktuellen Stand der Pflegewissenschaft zu orientieren (siehe Rubrik „IBF-Programm“).

 

Qualifizierungsbericht 2010

   
Basale Stimulation 2007: 145 MitarbeiterInnen
Basale Stimulation 2008: 157 MitarbeiterInnen
Basale Stimulation 2009: 157 MitarbeiterInnen
Basale Stimulation 2010: 160 MitarbeiterInnen
Kinästhetik 2007: 103 MitarbeiterInnen
Kinästhetik 2008: 102 MitarbeiterInnen
Kinästhetik 2009: 114 MitarbeiterInnen
Kinästhetik 2010: 136 MitarbeiterInnen
Bobath-Konzept 2007: 145 MitarbeiterInnen
Bobath-Konzept 2008: 158 MitarbeiterInnen
Bobath-Konzept 2009: 162 MitarbeiterInnen
Bobath-Konzept 2010: 165 MitarbeiterInnen
 

Pflegestandards sind ein weiterer wesentlicher Bestandteil unserer Strukturqualität, die den Handlungsrahmen der pflegerischen Tätigkeit definieren und beschreiben helfen. Seit ca. 3 Jahren erarbeiten wir interdisziplinär Behandlungspfade. Dabei bedienen wir uns wie in allen anderen Veränderungsprozessen der Interventionsform des Projektmanagements. Die ersten Behandlungspfade werden in Kürze auf unserer Homepage veröffentlicht.

Im Jahr 2006 haben wir im Rahmen eines 4-jährigen Projektes das Leistungsangebot von Pflege in unserem Unternehmen definiert. Mittels einer sogenannten „Inventarisierung pflegerischer Tätigkeiten“ haben wir alle (also auch die nicht pflegespezifischen) Arbeiten, die dem Pflegebereich zugeordnet sind, erfasst. Im Rahmen einer umfassenden Qualitätsdiskussion, basierend auf den quantitativen Daten, sind wir nun in der Lage, das Leistungsangebot von Pflege wirtschaftlich abzubilden, sowie pflegefachliches Handeln begründbar darzustellen.

Die im vorab benannten Maßnahmen unterliegen einer kontinuierlichen Evaluation durch die Fachkräfte auf den Stationen und in den Funktionsbereichen.

 
 
 
 
 
 
 
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