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Wir über uns / Physiotherapie
 
Abteilung für Physiotherapie
 

Stefan Spooren

Anschrift:

St. Marien-Hospital Borken GmbH
Leitung Stefan Spooren
Abteilung für Physiotherapie

Am Boltenhof 7
46325 Borken

   
Öffnungszeiten:




Montags – Donnerstag
7:00 – 16:15 Uhr

Freitags
7:00 – 15:00 Uhr

Telefon:

02861/97 3020

Email: physiotherapie@hospital-borken.de
   
 

 

Allgemeines


Die Abteilung für Physiotherapie im St. Marien-Hospital ist eine hochspezialisierte Einrichtung zur Gesundheitsförderung. Auf Anordnung vom Arztes führen wir für alle Fachabteilungen, je nach Krankheitsbild die entsprechenden Therapien durch. In der Regel behandeln wir unsere Patienten auf den Krankenzimmern, oder später, bei entsprechender Gehfähigkeit, auch in den Räumen unserer Abteilung.

Regelmäßige Teambesprechungen mit Ärzten, Logopäden, Ergotherapeuten, Schwestern, und Sozialarbeitern sind Teil der interdisziplinären Zusammenarbeit.

Angepasst an das jeweilige Befinden des Patienten wird hier der Behandlungsplan mit den aktuellen Bedürfnissen des Patienten abgestimmt.
 

 

Was ist Physiotherapie?


Sprachlich stammen die Begriffe Physiotherapie und Physikalische Therapie vom griechischen Wort Physis (=Natur) ab.

Das Grundprinzip der Physiotherapie ist es, auf den Organismus Reize auszuüben, die in seiner natürlichen Umwelt bereits vorhanden sind.

Solche Reize könne z.B. die Einwirkung von Wärme oder Kälte sein oder die Ausführung bestimmter aktiver oder passiver Bewegungen. Alle diese Reize, also Wärme, Kälte und Bewegungen kennt der Organismus bereits aus dem Alltag.


Im Unterschied dazu wirken die Reize der Physiotherapie jedoch nicht zufällig und ungezielt auf den Organismus ein, sondern bewusst gesteuert und zielgerichtet.

Ein Beispiel dafür ist die örtliche Anwendung von Kälte bei Entzündungsvorgängen.

Viele Erfolge der Medizin in der Praxis, in Krankenhäusern und in Rehabilitation sind ohne die Physiotherapie nicht denkbar.

Vorrangige Ziele sind die Schmerzbehandlung und die Beseitigung von Funktionsdefiziten.

Dabei geht es nicht immer nur um den Bewegungsapparat – obwohl dessen Erkrankungen aufgrund der Altersstruktur der Bevölkerung natürlich vorherrschen - auch Nerven -, Herz- und Gefäß-, Stoffwechsel- oder Atemwegserkrankungen sind mit der Physiotherapie günstig zu beeinflussen.

 

 

Und was oft vergessen wird:


 

 

 

 

Die Physiotherapie ist nicht nur ein Mittel, um wiederherzustellen bzw. zu heilen.

Sie eignet sich auch im besonderen Masse dafür, bei einmal erkannter Gefährdung oder Anfälligkeit vorbeugend tätig zu werden. Liegen schon Störungen oder Körperfunktion vor, die nicht mehr rückgängig zu machen sind, kann die Physiotherapie Bewältigungsprozesse in Gang setzen.

Folglich liegen die drei Einsatzgebiete der Physiotherapie in der:

 

Prävention (Vorbeugung):

Vorbeugung der Entstehung von Erkrankungen (so genannte Primär- oder Erstprävention) oder der Vorbeugung der Wiederkehr einer gleichartigen Erkrankung (so genannte Zweit- oder Sekundärprävention).

Therapie (Behandlung):

Früh- und Langzeitbehandlung akuter und chronischer Erkrankungen, unterstützend zu anderen Behandlungsmaßnahmen bei akuten Erkrankungen. Verbesserung der Lebensqualität in höherem Alter.

 

Rehabilitation:

Maßnahmen zur Wiederherstellung von Fähigkeiten, die es ermöglichen, trotz körperlicher Beeinträchtigungen am täglichen Leben teilzunehmen.  Ausgleichen oder mindern von Funktionseinbußen, Verbesserung der Lebensqualität etc.

 

 

Therapien


Die Therapieformen sind vielseitig und decken die ganze Palette moderner, physiotherapeutischer Anwendungen ab.

  • Krankengymnastik
  • Krankengymnastik nach Bobath
  • Krankengymnastik nach Cyriax
  • Manuelle Therapie
  • PNF
  • Akkupunktmassage nach Penzel
  • Osteopathie
  • Fußreflexzonentherapie
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Schlingentischtherapie
  • Kryotherapie
  • Laserbehandlung
  • Elektrotherapie, Ultraschall
  • Stangerbad
  • Massage, Bindegewebsmassage, Unterwassermassage
  • Bewegungsbad
  • Extensionsbehandlung

Verschiedene Gruppentherapien wie z.B. Rückenschule, Schultergruppe oder Wochenbettgymnastik (auch bei Inkontinenz) finden täglich in unserer Abteilung statt.

 

 

Unsere Schwerpunkte


Durch intensive Fort- und Weiterbildungen können wir Ihnen die nachstehenden Therapien anbieten:
 

Osteopathie

Die osteopathische Medizin dient vorwiegend der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen. Diagnose und Therapie erfolgen mit spezifischen ostepathischen Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden.

Die Anwendung ostheopathischer Medizin setzt genaueste Kenntnisse der Anatomie und Physiologie voraus. Zu den Grundlagen der Osteopathie zählen die Einheit des menschlichen Körpers, die wechselseitige Abhängigkeit von Struktur und Funktion, sowie die selbstregulierenden Kräfte im Körper.

Anhand einer ganzheitlichen osteopathischen Diagnostik und der daraus resultierten Behandlung, versucht der Osteopath, die Selbstheilungskräfte (Autokorrektion) des Körpers zu aktivieren, wobei er ausschließlich mit seinen Händen arbeitet.

Eingesetzt kann die Osteopathie bei zahlreichen Funktionsstörungen des Körpers, selbst wenn diese schon längere Zeit bestehen. Altersbeschränkungen bestehen grundsätzlich keine.

Auch Säuglinge und Kinder mit Problemen, die durch eine Verletzung während oder nach der Geburt entstanden sind, zählen zu den typischen Patienten für die Osteopathie.

Zur Anwendung kommt die Osteopathie sowohl bei stationären als auch ambulanten Patienten.

 

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie befasst sich mit speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die der Auffindung (Erkennung) und Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat dienen.

Es handelt sich hierbei um spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren.

Dieser Befund dient als Grundlage zu den therapeutischen Handgriffen, die vom Physiotherapeuten /Krankengymnasten als Mobilisation durchgeführt werden.

Die Handgriffe werden sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen eingesetzt, wenn diese durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden.

Die Auswahl der jeweiligen Mobilisationstechniken, die der Physiotherapeut/Krankengymnast einsetzt, wird bestimmt durch den Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks.

 

 

Unser Team


Unser Team besteht zurzeit aus acht vollzeit- und neun teilzeitbeschäftigten Physiotherapeuten, Masseuren und medizinische Bademeistern.

Physiotherapeuten, die sich in der Ausbildung befinden, ermöglichen wir in unserer Abteilung die Ableistung der Fachpraktika.

 

 

Ambulanz


Die klassische Physiotherapie steht nicht nur Patienten unseres Hauses zur Verfügung, zu uns kann jeder auch ambulant mit einer Heilmittelverordnung zur Behandlung kommen.
So können Sie vom gleichen Therapeuten auch nach Ihrer Entlassung weiter behandelt werden.

 
 
 
 
 
 
 
 
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