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| Wir über uns / Hygiene |
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| Hygiene |
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Hygienefachkraft: |
Gregor Knüwer |
| Telefon: |
02861/97 1502 |
| Email: |
hygiene@hospital-borken.de |
| Anschrift: |
St. Marien-Hospital Borken GmbH
Hygiene
Am Boltenhof 7
46325 Borken |
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Hygienebeautragter Arzt: |
Dr. Peter Quante |
| Telefon: |
02861/97 4614 |
| Email: |
peter.quante@hospital-borken.de |
| Anschrift: |
St. Marien-Hospital Borken GmbH
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Am Boltenhof 7
46325 Borken |
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| Allgemeine Informationen |
Hygiene und Infektionsprävention hat für uns einen hohen Stellenwert. In unserem Haus finden in allen Bereichen regelmäßige Hygienekontrollen und - Maßnahmen basierend auf der Grundlage für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention des Robert-Koch-Institutes (RKI), dem Infektionsschutzgesetz den Unfallvorschriften sowie der Biotstoffverordnung statt.
Um einen einheitlichen Informationsstand aller Mitarbeiter zu erhalten werden regelmäßige Hygieneschulungen durchgeführt. Zur Verhütung, Erkennung sowie Vermeidung von Infektionen führen wir regelmäßige Prävalenzstudien durch. Die Auswertung der Daten sowie die Optimierung unterschiedlicher Prozesse findet im Rahmen von Hygienekommissionssitzungen statt. Aktiv sind wir im MRSA-Net und in der Aktion Saubere Hände involviert. |
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| Wir nehmen an folgenden Projekten teil: |
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| MRSA-net |
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Hintergrund
Hinter der Abkürzung MRSA verbirgt sich das Bakterium Staphylococcus aureus, das Abwehrmechanismen gegen Antibiotika wie Methicillin oder Oxacillin entwickelt hat. Diese widerstandsfähigen Bakterien werden Methicillin-resistente Staphylococcus aureus oder MRSA genannt. Sie leben auf der Schleimhaut des Nasenvorhofes - seltener auf der Haut. Bei fast jedem dritten Menschen kann man sie nachweisen. Sie haben eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit und Wärme und können in der unbelebten Umgebung (wie Kittel, Oberflächen, Geräte, Instrumente) bis zu vielen Monaten überleben und infektiös bleiben. Für einen gesunden Menschen stellt dieser Erreger keine Gefahr dar. Bei geschwächtem Immunsystem kann das Eindringen der Bakterien jedoch zu schwere Infektionen wie Blutvergiftung oder Lungenentzündung führen. Hier helfen normalerweise Antibiotika, die Bakterien zu bekämpfen. Durch die Antibiotikaresistenz der Bakterien sind solche Infektionen daher nur schwer zu behandeln.
Ziel:
- Senkung der MRSA-Rate
- Aktive Aufklärungsarbeit leisten, um die Aufmerksamkeit auf Prävention von Infektionserkrankungen zu erhöhen
- Senkung der MRSA-Quote im Klinikverbund.
Maßnahmen
- Teilnahme der Einrichtungen des Klinikverbundes Westmünsterland am Euregio-Projekt „MRSA-net“ Twente/Münsterland.
- Screeninguntersuchungen bei Aufnahme, die den tatsächlichen Anteil der Patienten erfassen, die mit MRSA besiedelt sind, und Erfassung der Risikofaktoren. Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter http://www.mrsa-net.com/
- Informationsveranstaltungen für Mitarbeiter, niedergelassene Ärzte sowie weitere Einrichtungen.
Mit dem Erhalt des Qualitätssiegels des Euregio-Projekts MRSA-net wird Patienten Transparenz und Sicherheit im Umgang mit MRSA geboten. Es zeigt an, das in unserem Krankenhaus, alle möglichen Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen durchgeführt werden. Das Erreichen der Qualitäts- und Transparenzziele ist nicht einmalig, sondern wird einer regelmäßigen Überprüfung unterzogen.
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| Aktion Saubere Hände |
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Hintergrund
Krankenhausinfektionen haben eine große sozioökonomische Bedeutung. Im Durchschnitt sind ca. 3-5 Prozent der Krankenhauspatienten von ihnen betroffen, in Risikobereichen wie Intensivstationen sind es bis zu 15-20 Prozent der Patienten. Diese Infektionen führen zu zusätzlichem Leid der Patienten, zur längeren Liegezeiten im Krankenhaus und darüber hinaus zu erheblichen zusätzlichen Kosten. Aus diesem Grund haben das Aktionsbündnis Patientensicherheit , die Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. und das Nationale Referenzzentrum für die Surveillance von nosokomialen Infektionen die Kampagne „Aktion Saubere Hände“ für deutsche Gesundheitseinrichtungen ins Leben gerufen. Sie bündelt Partner aus dem Gesundheitswesen, Politik, und Gesellschaft, um die Thematik der Händedesinfektion und ihre Bedeutung in der Prävention von Krankenhausinfektionen in einem breiteren Kontext hervorzuheben. Darüber hinaus wird die Kampagne von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Die "Aktion Saubere Hände" wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.
Die Kampagne hat das Ziel:
- Steigerung der Compliance der Händedesinfektion in deutschen Krankenhäusern
- Optimierung des Arbeitsumfeldes von Krankenhauspersonal hinsichtlich der Verfügbarkeit von Händedesinfektionsmittel
- Verbesserung der Patientenversorgung durch Reduktion von Krankenhausinfektionen, insbesondere durch Verhinderung der Übertragung von Infektionserregern.
Mitarbeiter aus allen Bereichen beteiligen sich an dem Projekt bei der Umsetzung der Ziele dieser Kampagne und diese im St. Marien-Hospital zu implementieren. Hauptaufgabe ist, Ideen zur Verbesserung der Händedesinfektion im eigenen beruflichen Umfeld zu entwickeln und umzusetzen. Im Rahmen der bundesweiten Aktionstage sorgen zusätzliche Veranstaltungen zur Information von Patienten und Besuchern. Alle Patientenzimmer wurden mit Desinfektionsmittelspendern bestückt. Es finden regelmäßige Mitarbeiterschulungen statt.
Jährlich findet am 05. Mai der von der WHO initiierte internationale Tag der Händesdesinfektion statt. Auch das St. Marien-Hospital veranstaltet an diesem Tag unterschiedliche Aktionen.
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| Eursafety Health-net |
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Das Hauptziel des EurSafety Health-net Projektes ist die Stärkung der Patientensicherheit und der Schutz vor Infektionen.
Konkret bedeutet das, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Schutz der Menschen vor Infektionsgefahren wie z.B. H1N1 zu stärken, auf der anderen Seite aber auch Infektionen zu vermeiden, denen Patienten behandlungsbedingt ausgesetzt sind. Hierbei ist insbesondere der Schutz vor Erregern mit Antibiotikaresistenz (z.B. MRSA) von herausragender Bedeutung, da der Anteil in Deutschland bis zu 20mal höher liegt als in den Niederlanden.
Der Schutz der Patienten vor Infektionen (z. B. Neue Grippe) und Antibiotikaresistenzen soll mittels Schaffung eines grenzüberschreitenden Qualitätsverbundes möglichst vieler Teilnehmer des Gesundheitswesens (Patienten, Krankenhäuser, Arztpraxen, Gesundheitsämter, Labors u.a.) entlang der gesamten niederländisch-deutschen Grenzeuregios in den kommenden 5 Jahren realisiert werden. |
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