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St. Marien-Hospital - Aktuell

Mit der Zertifizierung wird die Unfallchirurgie ein Teil des Trauma- Netzwerkes NordWest

 

Lokales Traumazentrum in Borken

Niemand möchte in die Situation kommen einen schweren Unfall zu erleben. Wenn es dann doch passieren sollte, so ist eine schnelle und präzise Diagnose der Verletzungen sowie eine bestmögliche Betreuung und Behandlung in einem Traumazentrum entscheidend für das Überleben und die spätere Lebensqualität der Patienten. Mit der Zertifizierung zum lokalen Traumazentrum wurde das St. Marien-Hospital Borken bei der Behandlung und Versorgung Schwerverletzter nicht nur in seinem hohen Qualitätsniveau bestätigt, sondern ist darüber hinaus Kooperationspartner im TraumaNetzwerk, das heißt den Schwerverletzten in der Unfallchirurgie wird eine vernetzte Notfallversorgung zwischen allen teilnehmenden Kliniken geboten.

Bereits bei der Begehung im Frühjahr diesen Jahres zeigten sich die Auditoren vom Traumanetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie von den räumlichen Voraussetzungen in der ZAD begeistert. Hier befinden sich insgesamt drei Schockräume zur Erstversorgung von Unfallopfern. Dies stellt in einem Krankenhaus eine Ausnahme dar. Daneben erfüllt die Klinik alle Empfehlungen zur Struktur, Organisation und Ausstattung der Schwerstverletztenversorgung. Das St. Marien-Hospital geht mit der Zertifizierung eine Kooperation
mit dem Traumanetzwerk NordWest ein. Dieses Netzwerk ist eine länderübergreifende Kollektivarbeit und wurde von der Uniklinik Münster ins Leben gerufen. Zusammen mit 55 Kliniken
aller Versorgungsstufen verfolgen sie das gemeinsame Ziel, die Zusammenarbeit bei der Versorgung Schwerverletzter weiter zu verbessern. Innerhalb von 30 Minuten sollen Unfallopfer in einer aufnahmebereiten Klinik zur medizinischen Versorgung sein. Die Entstehung des TraumaNetzwerkes geht auf eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zurück, wonach sich in Deutschland flächendeckend Netzwerkstrukturen bilden sollen, um die Versorgung von Schwerstverletzten zu verbessern.

 

 

 

07. September 2011

 
 
 
 
 
 
 
 
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