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St. Marien-Hospital - Aktuell

Mit dem Umbau der Schlaganfallstation kann Patienten jetzt eine
noch bessere Versorgung angeboten werden

Modernisierung der Stroke-Unit

 

In dem neuen speziellen Bereich für Schlaganfallpatienten entstehen neben sogenannten Stroke-Unit-Betten und Überwachungseinheiten weitere Bereiche wie „unreine“ und „reine“ Arbeitsräume
für die Vorbereitung und Lagerung von Medikamenten und Materialien sowie neue Sanitäranlagen


Bei einem Schlaganfall zählt jede Sekunde. In einem Zeitrahmen von drei Stunden muss geklärt werden, ob eine Hirnblutung die Ursache ist oder ein Gerinnsel Blutbahnen verstopft. Nur durch einen frühzeitigen Behandlungsbeginn auf einer speziellen Schlaganfallstation, einer sogenannten
„Stroke-Unit“, können Folgeschäden abgemildert oder sogar vermieden werden.

Die Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Hermann Menger behandelt Schlaganfallpatienten bereits seit Jahren nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall- Gesellschaft (DSG). Mit der offiziellen Aufnahme in den Landeskrankenhausplan des Landes NRW müssen weitere Auflagen
erfüllt werden. Diese erfordern insbesondere eine Modernisierung der Räumlichkeiten. Die Bauplanung – ab 01. 09. 2010 – sieht vor, auf der jetzigen neurologischen Station A7 den hinteren Bereich in eine abgeschlossene Stroke-Unit umzubauen. Dieser Bereich wird einer Kernsanierung unterzogen. Bis zu acht Monitor- und videoüberwachte Stroke-Unit- Betten und zwei zentrale Überwachungseinheiten mit neuester technischer Ausstattung bilden das Zentrum.

Daneben entstehen neue Sanitäranlagen und Arbeitsräume. Die alten Fußböden, Decken und Beleuchtungskörper werden komplett erneuert. Das Farbkonzept wird aus der ZAD übernommen.
Zeitgleich wird auf der Station A7 das nach der Umsetzung des Bauvorhabens frei werdende Arztdienstzimmer als Modellversuch in ein modernes Zimmer für Privatpatienten umfunktioniert. Dieses soll mit neuester Medientechnik ausgestattet werden und dient als Musterzimmer für eventuelle weitere Räumlichkeiten für Privatpatienten. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im
Dezember abgeschlossen sein.

01.09.2010

 
 
 
 
 
 
 
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