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St. Marien-Hospital - Aktuell

Für die Hygiene immer an vorderster Front - Gregor Knüwer (vorne links), Fachkraft für Hygiene und Infektionsprävention der St. Marien-Hospital Borken GmbH.

 

Qualitätssiegel des EurSafety-Health-net:
St. Marien-Hospital erhält Qualitätssiegel im Kampf gegen Krankenhausinfektionen

Das St. Marien-Hospital ist für sein vorbildliches Engagement im Kampf gegen multiresistente Keime mit einem Qualitätssiegel ausgzeichnet worden. Zusammen mit vierzig anderen Krankenhäusern im Münsterland und der Grafschaft Bentheim, die sich dem grenzüberschreitenden deutsch-niederländischen Qualitätsverbund EurSafety-Health-net angeschlossen haben, konnte Gregor Knüwer, Fachkraft für Hygiene und Infektionsprävention, jetzt am Universitätsklinikum Münster (UKM) das zweite Qualitätssiegel des Verbundes entgegen nehmen.

Die Hauptziele des Projekts EurSafety Health-net, das unter anderem durch die Europäische Union und das Land Nordrhein Westfalen gefördert wird, sind die Verbesserung der Vorbeugung von Krankenhausinfektionen und die Eindämmung der Verbreitung von antibiotikaresistenten Bakterien. In einem ersten Qualitätssiegel, das bereits im Jahr 2008 an die teilnehmenden Krankenhäuser vergeben worden war, wurde die Umsetzung von Hygienemaßnahmen zur Prävention von MRSA, dem häufigsten multiresistenten Erregern von Krankenhausinfektionen, beurteilt und in den Häusern als vorbildlich bewertet. Im Rahmen der Bewertung der Qualitätsziele des jetzt vergebenen zweiten Verbundssiegels wurden neben der Kontrolle der Einhaltung von MRSA-Schutzmaßnahmen, Daten zum Antibiotikagebrauch in den verschiedenen Krankenhäusern erhoben sowie eine regionale Übersicht zur Antibiotikaresistenz erstellt. „Dies ist von besonderer Bedeutung, da es uns erstmals ermöglicht wird, eigene Daten mit denen von umliegenden Häusern zu vergleichen, um Verbesserungen anzustoßen“, erklärt Gregor Knüwer. „Zudem haben wir zahlreiche thematische Kampagnen, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu den Themen Händehygiene, Antibiotikaeinsatz und –resistenz durchgeführt.“ Das seien immer noch die Hauptansatzpunkte bei der Vorbeugung von Krankenhausinfektionen, so der Hygienefachmann weiter.

Ein besonderes Lob erhielt das Borkener Krankenhaus auch für die informative und benutzerfreundliche Internetpräsentation der Hygiene. Prof. Dr. Alexander W. Friedrich (Universität Groningen), Projektkoordinator des EurSafety-Health-net hob die Darstellung als vorbildlich hervor.

 

 

06. Juli 2011

 
 
 
 
 
 
 
 
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