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St. Marien-Hospital - Aktuell

Patienten erhalten Informationen zum Thema Herzinsuffizienz, einer der häufigsten internistischen Erkrankungen

Geballtes Expertenwissen

Einem interessierten und zahlreich erschienenen Publikum boten Dr. Matthias Meier, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, und Ernährungswissenschaftlerin Christine Smoliner aktuelle Informationen rund um das Thema „Das schwache Herz“.

Im Rahmen seines Vortrages zeigte Dr. Meier auf, was eine Herzleistungsschwäche ist, wie sie sich entwickelt und welche Behandlungsmethoden es gibt. „Bei der Herzleistungsschwäche handelt es sich letztendlich um eine behandelbare, aber nicht heilbare Erkrankung mit vielseitigen Ursachen und dementsprechenden Behandlungsmöglichkeiten“, erläuterte Meier, „sie ist jedoch ein Produkt unseres westlichen Lebensstils“. An erster Stelle steht das Übergewicht gefolgt von Nikotin und Alkohol. „Jeder Patient mit einer entsprechenden Herzleistungsschwäche sollte Normalgewicht anstreben, Alkoholkarenz üben und das Rauchen aufgeben“, meint Dr. Meier. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung als Kardiologe spielt eine regelmäßige körperliche Betätigung hier eine zentrale Rolle. Herzkranke Patienten sollten ein regelmäßiges körperliches Training durchführen. Jedoch nur unter ärztlicher Anleitung. Die Basis des Trainings sollte ein gemäßigtes Ausdauertraining sein. Damit es erst gar nicht so weit kommt, konnten die Zuschauer jedoch auch wertvolle Tipps zur Prävention mit nach Hause nehmen.

Und hier spielt insbesondere die Ernährung eine große Rolle, wie Ernährungswissenschaftlerin Christine Smoliner in ihrem Vortrag aufzeigte. Sie empfahl eine Ernährung nach dem Vorbild der mediterranen Küche. „Mit ihr kann man sich genussvoll und gesund ernähren. Dazu gehören neben viel Obst und Gemüse, sogenannte komplexe Kohlenhydrate wie Pasta, Reis, Brot, pflanzliche Öle und 1 - 2 Mal in der Woche Fisch,“ erklärt die Wissenschaftlerin. Auf tierische Fette sollte man weitestgehend verzichten.

Rege nutzten die Zuschauer auch die Möglichkeit, gegen Ende des Abends ihre Fragen direkt an die Experten zu stellen. Die Veranstaltung war Teil der atienteninformationsreihe „BZ-Abendsprechstunde“ in Kooperation mit der Borkener Zeitung. Bereits im September referierte Dr. Frank Rubenthaler, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, zum Thema „Rückenschmerzen“. Die nächste Veranstaltung findet am 19. Januar im Vennehof statt. Prof. Dr. Hermann Menger wird dann zum Thema „Jeder Schlaganfall ist ein Notfall“ referieren.


 

01.12.2010

 
 
 
 
 
 
 
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